Geopark Methana & Saronischer Golf

Idee des Geoparks Methana & Saronischer Golf

Blick auf die Vulkane im Zentrum der Halbinsel Methana (Luftbild von 2016)
Blick auf die Vulkane im Zentrum der Halbinsel Methana (Luftbild von 2016)

Seitdem 1991 die ETH-Zürich und das griechische geologische Amt IGME die neue, geologische Karte Methanas entwickelten, entstand die Idee, dass man Methana (und den Saronischen Golf) als einen Geopark dauerhaft schützen und damit die lokale Entwicklung fördern könnte. Erste Kontakte mit der EU in 1996 fanden statt. Leider fiel diese Idee damals nicht auf fruchtbaren Boden und das Interesse der Lokalpolitiker in Methana war nicht existent. Nach 20 Jahren könnte es sein, dass nun endlich etwas passiert. Die griechische Geologin Evgenia Moraiti hat nun einen Antrag beim griechischen Entwicklungsministerium gestellt, der dann vielleicht die Tore öffnet, um endlich mit dem Projekt "Geopark Saronischer Golf" zu beginnen.

Wieso ist der Saronische Golf als Geopark geeignet?

Die Region des Saronischen Golfs ist das westlichste Vulkangebiet des ägäischen Inselbogens, auf dem alle 4 aktiven Vulkane Griechenlands liegen. Die Großregion ist durch ihre landschaftliche Schönheit, die geschichtliche Bedeutung, die Vulkane und die Nähe zur Hauptstadt Athen ideal als Geopark geeignet.

Die geologischen Highlights der Region:

- Die antike Bergbauregion Laurion
- Das Vulkangebiet Sousaki
- Die Vulkanhalbinsel Methana
- Die Vulkaninsel Ägina
- Die Vulkaninsel Poros